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Veränderter BKK-Service für FirmenkundenMeldungen nach der DEÜV und Beitragsnachweise per E-MailMittlerweise ist das Internet zu einem wichtigen Kommunikationsmedium im geschäftlichen Umfeld geworden. Mit dem Siegeszug des Internet hat auch die Kommunikation via Electronic Mail -Kurz E-Mail Einzug gehalten. Die E-Mail ersetzt heute in vielen Bereichen die Beförderung von Briefen durch die gelbe Post". Betriebe, die ihre Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit Hilfe elektronischer Datenverarbeitungsanlagen durchführen oder durch ein Rechenzentrum erstellen lassen, können ihre Meldungen nach der DEÜV auf maschinell verwertbaren Datenträgern (z.B. Disketten) oder per Datenfernübertragung (DFÜ) erstatten. Ab dem 01. Oktober 2000 können Arbeitgeber die Meldedaten an das Rechenzentrum des BKK-Bundesverbandes auch per E-Mail abgeben, wenn die Daten im Krankenkassenkommunikationssystem-Standard (KKS) geliefert werden. Arbeitgeber, die bereits zum maschinellen Meldeverfahren zugelassen sind, benötigen für die Abgabe der Meldungen per E-Mail keine neue Zulassung. Neue Anwendungsprogramme eröffnen ihnen die Möglichkeit, die Meldungen nach der DEÜV und auch die Beitragsnachweise per E-Mail zu versenden. Das E-Mail Verfahren zur Übermittlung von Meldungen und Beitragsnachweisen an die Krankenkassen erlaubt vorrangig kleinen und mittelständischen Unternehmen die Datenübertragung kostengünstig zu nutzen. Der Nachrichtenumfang ist beschränkt auf ca ein Megabyte prü E-Mail und damit nur bedingt für Großkunden geeignet. Im Übrigen muß der Arbeitgeber nicht mehr selektieren. Die Anwendungsprogramme gewährleisten, dass die Meldungen unter Angabe der Betriebsnummer der Krankenkasse, der der Beschäftigte angehört, automatisch an die zuständige Datenannahmestelle geleitet werden können. Der zum maschinellen Meldeverfahren zugelassene Arbeitgeber muss zu Beginn einige wenige Vorarbeiten durchführen:
Der öffentliche Schlüssel ist von einem TrustCenter, z.B. der ITSG GmbH, Postfach 500152, 63094 Rodgau, zu zertifizieren. Die Übersendung des öffentlichen Schlüssels erfolgt per E-Mail. Den Vorgang unterstützt i.d.R. ebenfalls das Anwendungsprogramm. Die Zertifizierung des öffentlichen Schlüssels ist derzeit mit Kosten verbunden, die aber, bezofen auf einen Dreijahreszeitraum lediglich 160,00 DM betragen. (4,44 DM pro Monat) und daher für den Einsatz des Verfahrens nicht hinderlich sein dürften. |
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